Kunstverein für Mecklenburg und Vorpommern in Schwerin

Der Kunstverein Schwerin wurde 2002 gegründet, um in
Mecklenburg-Vorpommern ein Forum für zeitgenössische nationale
und internationale bildende Kunst zu schaffen. Seither wurden
zahlreiche Ausstellungen und Projekte realisiert, die die Kunst- und
Kulturszene bereicherten.
Seit Juli 2007 finden Ausstellungen und Veranstaltungen in den
ehemaligen Industriehallen des E-Werks am Pfaffenteich statt.

Speed-Dating mit der Kunst
Wählen Sie beim Rundgang durch die Ausstellung Ihr persönliches
Lieblingswerk, dass wir dann bei einer gemeinsamen Führung näher
betrachten. Erfahren Sie auf diese Weise mehr über das vielgestaltige
Werk des Künstlers Oskar Manigk, der in Ueckeritz auf Usedom
aufwuchs und vor der politischen Wende als „Underground-Künstler“
im Stillen schuf. Seine abstrahierten, teils experimentellen Gemälde,
Zeichnungen, Collagen, Mail Art und Super-8-Filme wurden erst seit
den 1990er Jahren einem größeren Kreis zugänglich und wurden bis
heute – aufgrund der enormen Produktivität des Künstlers –
größtenteils noch nicht öffentlich gezeigt. Lernen Sie den für
Mecklenburg-Vorpommern bedeutenden Künstler (neu) kennen.
17:00 und 21:00 Uhr, Dauer: je 35 Minuten
Führung durch die Ausstellung


Kunstwerke im Postkarten-Format
Nicht nur Kinder können sich von den Collagen und „Mail-Art“-
Postkarten der aktuellen Ausstellung „Oskar Manigk“ anregen lassen
und ihre eigenen Postkarten gestalten – mit Stiften, Farbe, Stempeln
und Zeitungsschnipseln.
17:00 bis 21:00 Uhr, durchgängig, Mitmach-Aktion, Kreativ-Workshop

„Niemand hat die Absicht einen Vortrag zu halten“:
Postkarten als politischer Widerspruch

Zur Zeit des ‚Eisernen Vorhanges‘ galt das künstlerische Phänomen
der „Mail Art“ vielen osteuropäischen Künstler_innen als Mittel der
Vernetzung. Auch der auf Usedom aufgewachsene Oskar Manigk
beteiligte sich rege an dieser Kunstform, die die Möglichkeit eines grenzübergreifenden Austausches mit Künstlern weltweit bot.
Insbesondere aber für Künstler aus den Diktaturen Lateinamerikas
und sozialistischen Ländern Osteuropas war diese Form der
subversiven und mit einfachen Mitteln zu realisierenden
Underground-Kunst ein politisches Medium des Widerspruchs.
Erfahren Sie in einem Vortrag mehr von der Bewegung der „Mail
Art“ und ihrer Bedeutung innerhalb des Werkes von Oskar Manigk.
18:30 Uhr, Dauer: 60 Minuten, Vortrag

Am Pfaffenteich

KUNSTVEREIN FÜR MECKLENBURG UND
VORPOMMERN IN SCHWERIN, KUNSTHALLE IM E-WERK
SPIELTORDAMM 5, 19055 SCHWERIN

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